Aloah meine Mitforenwesen!
Für was ich kämpfe? Mhhhh... da gibt es so einige Definitionsprobleme bei mir*G* Aber wie ein sehr stupider Film mal Zitierte "Wenn man für nichts kämpft, wird einen alles besiegen."
Vor einiger Zeit hätte ich noch gesagt, ich kämpfe nicht, da Kämpfen für mich was negatives hat. Mittlerweile sehe ich das aber ein wenig anders

Konflikte.... Kämpfe trägt man doch immer irgendwie aus und sei es ein innerer Kampf zwischen Vernunft und Bauchgefühl... oder zwischen hemmenden Ängsten und befreiendem Vertrauen.
Ich habe vor allem letztes Jahr darum gekämpft mich selbst wieder zu finden. Das zu finden was mich ausmacht und meinem Weg...meinem Herzen wieder zu vertrauen. Habe darum gekämpft um meine Grenzen wieder zu finden, zu ziehen und zu schützen, da es für mich enorm wichtig war, doch dieser Kampf ist vorbei

Jetzt stehe ich wieder dafür ein, wofür ich eh und je stand

Das Leben an sich. Das mag erstmal ziemlich kitschig klingen, aber ich finde diese Beschreibung passt am besten. Ich genieße das Leben... das Auf und Ab, die Erfahrungen die ich machen darf und all diese Möglichkeiten die ich habe. Die Kreativität die mir mitgegeben wurde und die vielen Wunder die es noch zu entdecken gibt. Und es ist mir ein großes Anliegen anderen dies näher zu bringen und dazu beizutragen, dass sich Lebensfreude, Vertrauen etc weiterträgt - denn für mich sind diese Aspekte sehr essentiell und meiner Erfahrung nach jene, die einem schier Unmögliches vollbringen lassen.
Für mich ist es aber tatsächlich ein wichtiger Unterschied ob ich "Für etwas" oder "Gegen etwas" kämpfe. Mutter Theresa sagte einmal, sie würde niemals auf eine Anti-Kriegsdemonstration gehen, stattdessen gehe sie lieber auf eine Friedensdemonstration. Auch meine Erfahrungen haben mir gezeigt, desto vehementer ich gegen etwas kämpfe, desto größer wird der Widerstand. Kämpfe ich aber für etwas, stärke ich die Sache an sich und meine eigene Motivation. Für mich macht es einen enormen Unterschied.
Viele standhafte Grüße
Shay